Betreuerinnen

Dietlind Zerlauth

Montessoripädagogin, Sonder- und Heilpädagogin


Ich heiße Dietlind Zerlauth und bin Sonder- und Heilpädagogin mit Montessori-Ausbildung. Meine beiden Kinder besuchen das Gymnasium.

Ich begleite diese Kindergruppe seit ihrem Gründungsjahr 1993. Die Arbeit hier ist somit zu einem fixen Bestandteil meines Lebens geworden. Sie ist spannend, erfüllend und herausfordernd.

Claudia Nömair

Montessoripädagogin


Mein Name ist Claudia Nömair und ich bin Kindergarten-pädagogin mit zusätzlicher Montessoriausbildung. Ich habe einige Erfahrungen im pädagogischen Bereich sammeln dürfen und freue mich, seit 2014 ein konstanter Teil des Teams der Kindergruppe zu sein.

Das Dreieck bestehend aus Kindern, Pädagoginnen und Eltern ermöglicht es uns am besten, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

Meinen persönlichen Fokus würde ich als Herzensbildung beschreiben: Es ist mir wichtig, dass sich die Kinder angenommen fühlen, fernab ihrer Stärken und Schwächen, ihres Temperaments und ihres Entwicklungsstandes. Vielmehr möchte ich die Kinder ermutigen, sich selbst kennenzulernen, mit allem was sie ausmacht und als Erzieherin präsent sein, wenn sie meine Begleitung und Unterstützung brauchen.

Irene Spandl

Dipl. Kindergruppenbetreuerin


Nach langjähriger Tätigkeit in der Werbebranche habe ich 2016 meine Ausbildung zur Dipl. Kindergruppenbetreuerin absolviert. Anschließend konnte ich zwei Jahre Berufserfahrung in einer  Kindergruppe sammeln und seit 2018 arbeite ich als Springerin im Trägerverein der Wiener Kindergruppen.

Die Montessori- Ausbildung für Kinderhaus und Schule, weckten schließlich mein Interesse für die Piklerpädagogik. Seit März  2019 bin ich bei der Pikler-Hengstenberggesellschaft in Ausbildung zur Pikler-Pädagogin.

Vorträge von Jesper Juul sowie eigene Erfahrungen aus der „Hengstenberg Bewegungspädagogik“  und „Sensory  Awareness“ inspirieren meine Arbeit in der Kinderguppe.

Besonders wichtig ist mir Zeit und Raum für selbstständige Aktivitäten zu gestalten und den Tätigkeiten des Kindes aufmerksam zu folgen. Die Freude an der Selbstwirksamkeit möchte ich mit den Kindern teilen und es in ihrer individuellen Entwicklung liebevoll und wertschätzend begleiten.

Pädagogik

Die Rolle der Betreuerin in unserer Kindergruppe

Wir sind achtsame Begleiterinnen, die sich einerseits bewusst zurücknehmen um dem Kind seinen Raum zur Entfaltung zu geben, aber gleichzeitig so präsent sind, dass wir das Kind liebevoll begleiten können, wenn es unsere Unterstützung braucht.

Wir sind präsent und gleichzeitig abwartende Beobachter, um dem Kind in seinen sensiblen Phasen das passende Material anbieten zu können, Ideen aufzugreifen oder um unseren täglich stattfindenden Morgenkreis thematisch anpassen zu können.

Wir sorgen für Struktur und einen sicheren Rahmen, in dem es sinnvolle Vereinbarungen und klare Abläufe gibt, die dem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit geben.

Wir geben dem Kind Raum um seine eigenen Erfahrungen zu machen, kreative Alternativen zu finden und Probleme eigenständig zu lösen. Dadurch erlebt sich das Kind kompetent und autonom, und gewinnt so Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Die Arbeit mit den Kindern bedeutet gleichzeitig auch immer Arbeit an uns selbst. So muss unser pädagogisches Arbeiten immer wieder überprüft und reflektiert werden. Dafür ist uns einerseits der tägliche Austausch im Team besonders wichtig, aber auch durch Supervision haben wir die Möglichkeit, uns Unterstützung zu holen, Inputs geben zu lassen und die eigenen Handlungs- Reaktionsweisen zu hinterfragen. Bei diesem intensiven Austausch und Zusammensein mit den Kindern wird spürbar, dass man sich auf den Weg begibt „mit den Kindern zu wachsen“.

Wie wir Pädagoginnen arbeiten

Einer der Ausgangspunkte unserer pädagogischen Arbeit liegt in der Montessoripädagogik und der darin zugrunde gelegten „anderen Form des Lernens“. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder selbstständig und sinnlich ihre Umwelt begreifen dürfen und sich selbst als aktiven Gestalter ihres Seins erleben dürfen. In unserer Kindergruppe gibt es eine Vielzahl an originalen Montessori-materialien und noch mehr Arbeitsmaterialien, die den Kriterien von Montessori entsprechen. Konkret heißt das:

  • Die Arbeitsmaterialien besitzen durch ihre Ästhetik einen  Aufforderungscharakter, der die Kinder anspricht und zum Handeln und Erkunden auffordert.
  • Sie sprechen möglichst viele Sinne an um ein kindgemäßes, ganzheitliches Lernerlebnis zu ermöglichen.
  • Sie isolieren aus der Komplexität der Welt eine Schwierigkeit und erleichtern es so den Kindern, Fertigkeiten gezielt zu üben/Erfahrungen gezielt zu begreifen.

Nichts desto trotz sind wir KEIN KINDERHAUS. Wir sehen die Montessorimaterialien als EIN Mittel der Wahl, deren sich die Kinder bedienen können. Es ist Teil der vorbereiteten Umgebung, aber es gibt von unsrer Seite keinen Druck, mit den Materialien zu arbeiten.

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Kindergruppe sehen wir im Freien Spiel. Darin sehen wir wichtige Möglichkeiten zur sozialen, motorischen und kognitiven Entwicklung. Es werden Lernprozesse aktiviert und die Fantasie angeregt und das Schönste: das alles im selbstbestimmten Tempo. Die Kinder stellen sich dabei selbt Anforderungen, entwickeln Vertrauen in sich und ihre eigenen Fähigkeiten. Auch Langeweile als schlummernder Katalysator für Kreativität darf sein. Wir sehen im freien Spiel DIE Methode, um Kindern den Weg zu legen, zufriedene Erwachsene zu werden, die, nicht abhängig vom Außen, in sich selbst zufrieden sind und die Kraft kennen, ihr Umfeld aktiv gestalten.

Natürlich spielt auch Bewegung eine große Rolle in unserem Alltag. Auch hier bestimmen die Kinder die Intensität und finden das für sich passende Level an Bewegung. Möglichkeiten bieten sich dabei einige: Sei es innerhalb der Kindergruppe in unserem Toberaum, sei es beim Nutzen der Sandkiste, der Wiese oder diversen Nischen im direkt angrenzenden Hof, oder bei unseren wöchentlichen Ausflügen.